Mit innovativer Technik zur neuen Bestzeit im Laufen

Fünf Läufer, ein Ziel: Beim Halbmarathon im Rahmen des RheinEnergie Marathon Köln am 13. Oktober 2019 in Bestform am Start stehen, um mit neuer Bestzeit ins Ziel zu laufen. Dafür hatten Silvia Wehrmann, Agathe Poralla, Moritz Rodert, Wilfried Dethlefs und Marcel Grabow drei Monate lang intensiv trainiert. Zwei Bewegungsanalysen mittels modernster Sensortechnologie ebneten den Weg zu Leistungsverbesserungen.

Gemeinsam mit dem Portal laufen.de haben wir fünf Läuferinnen und Läufer im Rahmen unseres Projektes #RunPerfect auf den Halbmarathon am 13. Oktober 2019 in Köln vorbereitet. „Fast 200 haben sich beworben, schon das war ein toller Erfolg“, sagt Prof. Dr. Kai Oberländer, einer der Founder und CEO von Motesque. „Zu sehen, wie sich die fünf Läufer in den vergangenen Monaten entwickelt haben, war wirklich toll. Und ihre Zeiten beim Halbmarathon in Köln sprechen für sich. Vier von fünf Teilnehmer stellten neue Bestzeiten über die 21,1 Kilometer auf. Marcel konnte seine Bestzeit sogar um fast fünf Minuten von 1:39:36 Stunden auf 1:34:21 Stunden verbessern. Die anderen haben sich zwischen zwei und vier Minuten verbessert – ein tolles Ergebnis nach so kurzer Zeit. „Gezieltes Training wirkt, wenn man weiß, wo das Potenzial für Verbesserungen schlummert“, sagt Kai Oberländer.

 

Motesque schließt Projekt #RunPerfect beim Halbmarathon in Köln erfolgreich ab

„Die Vorbereitung war super professionell“, sagt Silvia Wehrmann, die vor gut drei Jahren mit dem Laufen begonnen hat. Beim Halbmarathon in Köln kam nach 1:47:10 Stunden ins Ziel. Ebenfalls neue Bestzeit. „Ich kann es kaum fassen! Während des Laufs hatte ich einige Probleme mit der Zeitmessung und dachte im Ziel zuerst ich wäre in 1:50 Stunden ins Ziel gekommen. Das Projekt war wirklich super und hat mir ganz neue Impulse gegeben.“

Marcel Grabow läuft schon seit vielen Jahren. „Ab einem gewissen Punkt stagniert man irgendwann im Training, jetzt habe ich neuen Input bekommen. Dass ich mit dem Projekt einen solchen Leistungssprung erreichen würde, damit habe ich natürlich nicht gerechnet. Meine alte Bestzeit, die immerhin schon seit 2014 stand, um 5 Minuten zu unterbieten fühlt sich klasse an“, freut sich der Läufer aus Bonn.    

Schnellster des Quintetts war Moritz Rodert aus Köln, der sich bislang auch noch nicht gezielt auf einen Wettbewerb vorbereitet hatte. Mit 1:32:34 Stunden steigerte er sich um rund zwei Minuten. „Es lief super, aber vielleicht bin ich etwas zu schnell angegangen. Ich weiß jetzt, wie ich mich weiter verbessern kann. Das hat richtig Spaß gemacht.“

Agathe Poralla aus Düsseldorf hielt sich sehr konsequent an die Trainingsvorgaben. „Vorher hatte ich darauf nicht so viel Wert gelegt, nun weiß ich, wie wichtig es ist, nicht nur zu laufen, sondern auch an Kraft, Koordination und Beweglichkeit zu arbeiten.“ Agathe lief ein tolles Rennen, konnte auf den letzten Kilometer sogar noch etwas zulegen. Die xx-Jährige finishte in 1:45:02 Stunden. 

Stolz kann auch Wilfried Dethleffs sein. Er ist immerhin schon xx Jahre alt und stellte sich der Herausforderung von #RunPerfect. Mit 1:45:26 Stunden belegte er in seiner Altersklasse einen tollen 15. Platz – auch wenn er seine persönliche Bestzeit knapp verpasste, ein super Ergebnis.

 

 

Ein Team aus Biomechanikern und Trainingsexperten hatte mit den von Motesque entwickelten Sensoren, den Laufstil der Teilnehmer im Motesque Biomechanical Lab (M-LAB) in Köln umfassend analysiert. Wesentliche Bestandteile des M-LAB sind ein hochmodernes Laufband, mehrere High-Tech Kamerasysteme, sowie die einzigartige Sensortechnologie.

Anders als bei den meisten Laufband-Analysen haben wir einen Pre- und Post-Test durchgeführt. Im Pre-Test messen und beobachten wir den Laufstil des Läufers im ausgeruhten Zustand. Anschließend geht der Läufer in einem Stufentest bewusst kurzzeitig bis an seine Leistungsgrenze, denn die meisten Defizite erkennt man erst, wenn ein Läufer muskulär ermüdet ist. Somit können wir den Laufstil während einer längeren Belastung wie einem Halbmarathon simulieren und mögliche Problemkomplexe erkennen.

Nach Auswertung der Daten erhielten die Teilnehmer einen individuellen Trainingsplan mit gezielten Übungen, um die ermittelten Defizite beziehungsweise Abweichungen vom normierten Laufstil ausgleichen zu können. „Eine solche Empfehlung ist nur möglich, wenn man die gemessenen Parameter auch deuten kann. Wir matchen die Daten mithilfe unserer Datenbank mit rund 40.000 Datensätzen von Läufern“, erklärt Kai Oberländer. Motesque verfügt über einen der größten Datensätze von Bewegungsanalysen von Läufern weltweit. „Nur so können wir individuell beurteilen, in welchen Teilen des gesamten Bewegungsablaufs sich Verbesserungspotenziale verbergen – das ist Bewegungsanalyse auf höchstem Niveau.“

Die Labor-Ergebnisse wurden mit den Experten der Deutschen Sporthochschule in Köln unter Leitung von Dr. Steffen Willwacher vom Institut für Biomechanik und Orthopädie diskutiert. Die Teilnehmer bekamen anschließend spezielle Übungen (in Form von Trainingsvideos) und Trainingspläne für ihre individuelle Vorbereitung an die Hand. „Bei Läufern liegen die individuellen Defizite unterschiedlich stark ausgeprägt in den jeweiligen Bereichen Kraftfähigkeit, Flexibilität und Koordination“, sagt Kai Oberländer.

Das gesamte Analyse-Prozedere wurde nach sechs Wochen wiederholt. „Schon nach sechs Wochen haben wir zum Teil deutliche Verbesserungen messen können“, so Kai Oberländer. Die Trainingspläne wurden nach der zweiten Bewegungsanalyse angepasst und die Teilnehmer erhielten neue Empfehlungen, um sich gezielt weiter verbessern zu können.

„Es ist super unser M-LAB endlich in Aktion zu erleben. Für uns ist das Projekt genauso spannend, wie für die Teilnehmer. Wir werden die Ergebnisse nutzen, um unser Test-Set-Up weiter zu verbessern“, sagt Kai Oberländer.

Schon bald sollen viele Hobbyläufer in den Genuss der einzigartigen sensorgesteuerten Analyse von Motesque kommen. Das M-LAB wird bald allen interessierten Läufern, Triathleten und anderen Sportlern, die sich gezielt weiterentwickeln wollen, offen stehen.

Mehr Informationen zu diesem Projekt findest du hier:

https://www.laufen.de/d/trainingsoptimierung-per-bewegungsanalyse